Anbau · Industriehanf
Industriehanf-Projekte: vom Feld bis zur Verarbeitungsanlage
Industriehanf ist nur rentabel, wenn die Erstverarbeitung gelöst ist. Wir planen Betriebe, Lager und Verarbeitungsanlagen für Fasern, Schäben und Saatgut und sind Partner der Operationellen Gruppe GO Hempnova zur Reindustrialisierung des Hanfanbaus.
Anbau und Ernte
Agronomische Planung, zugelassene Sorten und Erntelogistik.
Erstverarbeitung
Dekortikation, Trennung von Fasern und Schäben, Reinigung und Aufbereitung des Saatguts.
Angewandte F&E
GO Hempnova: Innovation entlang der Wertschöpfungskette Hanf, kofinanziert durch den ELER.
Eine Kultur mit Zukunft, die Engineering braucht
Industriehanf (Cannabis sativa L. mit sehr niedrigem THC-Gehalt) lässt sich im Trocken- wie im Bewässerungsfeldbau anbauen, braucht wenig Pflanzenschutzmittel und hat viele Absatzwege: Textilien, Bauwesen (Dämmstoffe und Hanfsteine), Biokunststoffe, Lebensmittel aus dem Samen, Tiereinstreu oder Biomasse.
Das Problem in Spanien ist nicht der Anbau, sondern die Verarbeitung in Feldnähe: Ohne eine Anlage, die Fasern und Schäben trennt, findet der Landwirt keinen Abnehmer für sein Stroh. Deshalb betrachten wir Hanfprojekte als vollständige Kette – vom Feld bis zur Industrie.
Wir arbeiten stets im Rahmen des geltenden Rechts: im Gemeinsamen Sortenkatalog der EU eingetragene Sorten sowie die Anforderungen der GAP und der zuständigen Behörde der jeweiligen spanischen Region.
Was wir in einem Industriehanf-Projekt leisten
Machbarkeitsstudie
Benötigte Anbaufläche, Markt für jedes Produkt, Investition und Rendite.Verarbeitungsanlage
Dekortikationsprozess, Hallenlayout, Lagerung von Ballen und Produkten, Brandschutz.Saatgut und Lebensmittel
Reinigung, Trocknung und Aufbereitung von Saatgut für Lebensmittelzwecke mit Qualitätssystemen.Genehmigung und Förderung
Genehmigungen für Halle und Betrieb sowie Aufbereitung des Projekts für öffentliche Fördermittel.
GO Hempnova: den Hanfanbau reindustrialisieren
Agropharm ist Partner von GO Hempnova, einem Innovationsprojekt zur Reindustrialisierung des Hanfanbaus, das von der Europäischen Union über den GAP-Strategieplan (ELER) kofinanziert wird. Das Projekt arbeitet an der Wertschöpfungskette Hanf, damit Anbau und Verarbeitung in unserer Region wirtschaftlich tragfähig werden.
Mehr dazu unter F&E.
Häufige Fragen
Ist der Anbau von Industriehanf in Spanien legal?
Ja, sofern Sorten aus dem Gemeinsamen Sortenkatalog der EU mit einem THC-Gehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert verwendet und die Anforderungen der GAP und der jeweiligen Region erfüllt werden. Für die Nutzung der Blüte gelten besondere Einschränkungen.
Was gewinnt man aus Industriehanf?
Vor allem Fasern (Textilien, Papier, Verbundwerkstoffe, Dämmstoffe), Schäben (Bauwesen und Tiereinstreu) und Samen (Lebens- und Futtermittel, Öl). Jedes Produkt braucht eine eigene Prozesslinie.
Was braucht man für eine Hanfverarbeitungsanlage?
Eine ausreichende Anbaufläche in vertretbarem Umkreis, eine Halle mit Platz für die Ballenlagerung, die Linie für Dekortikation und Trennung sowie Abnehmer für jedes Produkt. Die Machbarkeitsstudie dimensioniert all das vor der Investition.
Sie möchten Hanf anbauen oder verarbeiten?
Wir helfen Ihnen, das Projekt zu dimensionieren – von der Anbaufläche bis zur Verarbeitungsanlage.
