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Die Expertenmeinung von María Pérez Rey, F&E-Projektleiterin bei CTAEX

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Die Expertenmeinung von María Pérez Rey, F&E-Projektleiterin bei CTAEX

Welche Bedeutung haben empirische Daten in der Cannabisbranche?

Die Frage, ob ausreichende wissenschaftliche Evidenz vorliegt, wird in der Branche immer wieder diskutiert. Derzeit gibt es zur Evidenz für die therapeutische Anwendung von Cannabis zwei gegensätzliche Auffassungen, die nahelegen, dass sie zugleich vorhanden und nicht vorhanden sein kann. Öffnen wir also die Büchse?

In Wirklichkeit ist die augenfälligste „ausreichende Evidenz" in der Cannabisbranche die Existenz politischer und institutioneller Hürden, die den Zugang zu Forschung und Entwicklung weiterhin massiv einschränken und damit den wissenschaftlichen Fortschritt sowie die professionalisierte Nutzung von Cannabis behindern.

Andererseits bleibt das Stigma des Freizeitkonsums die größte Bremse bei der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zudem verdeckt diese Stigmatisierung häufig die positiven Wirkungen, selbst bei Indikationen, für die bereits belastbare Studien vorliegen.

Auf Forschung und klinischen Studien beruhende empirische Daten sind der Schlüssel, um neue Wissensfelder zu erschließen, die die Einsatzmöglichkeiten von Cannabis erweitern können, und so die wissenschaftliche Lücke zu verringern, die durch die konservativen Beschränkungen der Cannabispflanze und damit der cannabisbezogenen Forschung entstanden ist.

Kurzum: Alle Hindernisse, die den Zugang zu wissenschaftlichem Wissen einschränken, müssen abgebaut werden, denn Forschung ist letztlich der einzige Weg, ausreichende wissenschaftliche Evidenz zu schaffen.

María Pérez Rey, F&E-Projektleiterin bei CTAEX

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